Initiative SOLIT: Literarische Gehversuche in einer irrsinnigen Welt zum Soli-Zweck

LESUNG:___AMY_NON!*___CALAIS CALAIS___

DONNERSTAG /19.03.15/18.00UHR/TÜWI: HOFLADEN

„Es geht um Aktivismus an Grenzen.  Zum Einen um das Erleben, Bilder.  Zum Anderen um Recherche, Suchen.  Und um Fragen, offene.  Dann eine Konsequenz, wieder.  Am Ende um Widerstand.”

Die Initiative für solidarische Literatur startet mit einem ersten Buchprojekt, „Calais Calais“. Im Buch „Calais, Calais” beschreibt eine Aktivistin des Netzwerks „Calais Migrant Solidarity” ihre Eindrücke in Calais. Sie erzählt von ihren persönlichen Erfahrungen in der Zeit, die sie dort verbrachte und beschreibt Situationen, die sie erlebte. Als persönlicher Erfahrungsbericht stellt das Buch eine Ergänzung zu Faktenberichten, die über Calais existieren, dar und vermittelt anschaulich und persönlich die Situationen, die Migrant_innen, aber auch Aktivist_innen dort tagtäglich erleben.

SOLIT soll SchriftstellerInnen, KünstlerInnen und MusikerInnen einen Raum geben durch ihre Kunst AktivistInnen und Betroffene in prekären Situationen unterstützen.

Das Buch Calais Calais von Amy Non wird voraussichtlich ab April erhältlich sein, die Einnahmen gehen direkt und zu 100% Prozent an die Migrant Solidarity Calais.

Am Donnerstag, den 19.03.2015 um 18.00 im Tüwi/Hofladen wird das Buch und die Initiative vorgestellt.

Jugendbegegnung 2015 zum Thema fluchtbedingte Migration

31.03.2015 – 11.04.2015

Fluchtbezogene Migration ist eine der aktuellsten und größten europäischen Herausforderungen. Debatten um Verantwortlichkeiten und Aufnahmekapazitäten für sogenannte Flüchtlinge werden end- und ergebnislos geführt, während sich die Situation für Geflüchtete ständig verschärft.

In diesem Kontext ist es notwendig, ein Verständnis dafür zu entwickeln, dass die vorherrschende Situation eine große Anzahl Menschen in eine äußerst prekäre Lage bringt. Unabhängig von ihrem rechtlichen Status ist dies eine humanitäre Katastrophe, welche auch mit einem gewissen Maß an Menschlichkeit beantwortet werden muss.

Mit dem von dem Programm Erasmus+ der Europäischen Union geförderten Projekt “Europa und seine Grenzen – Möglichkeiten und Perspektiven solidarischer Flüchtlingsarbeit” möchten wir junge Menschen aus Österreich und Deutschland dabei unterstützen, das Thema Flucht und Migration zu bearbeiten, sich relevantes Wissen anzueignen und in der solidarischen Flüchtlingsarbeit tätig zu werden bzw. ihre Tätigkeit auszuweiten, ihr Wissen weiterzugeben und sich zu vernetzen.

Die Vorbereitungen für die Jugendbegegnung in Wien laufen auf Hochtouren.

Ende Februar wurde das Programm durch TeilnehmerInnentreffen in Wien und Berlin endgültig beschlossen.

Link zum Workshop-Programm

Durch die rege Teilnahme der TeilnehmerInnen an der Gestaltung des Projekts wird die zwölftägige Jugendbegegnung neben Workshops und der Vorstellung verschiedener Initiativen, die sich dem Thema widmen, auch praktische Werkstätten enthalten.

Die Initiativen SoLit, Kaama, Migrant Solidarity Marokko und Migrant Solidarity Calais stellen sich vor und informieren über ihre Tätigkeiten, es gibt Workshops zu den Themen Menschenrechtsbeobachtungen auf dem Mittelmeer, Alltagskämpfe und Organisierung und Aktivismus an Grenzen, einen kritischen Stadtspaziergang sowie ein Fussballmatch. Die praktischen Werkstätten sollen Platz für kreative Ideen bieten, welches ausdrücklicher Wunsch der TeilnehmerInnen war. So wird es Workshops zu Siebdruck und Buchbinden geben. Es soll „Solidaritätsmaterial“ (z.B. Taschen, T-Shirts, Buttons, Bücher, o.ä.) hergestellt werden, mit welchem Spenden für die „Migrant Solidarities“ gesammelt werden können.

Ebenfalls wichtig war den TeilnehmerInnen, die sich aktiv an der Ausgestaltung beteiligten, ein offener Umgang mit Interessierten. Wenn ihr euch für eine Teilnahme interessiert, schreibt uns bitte.

Ringvorlesung Urbane Transformationsprozesse und das Recht auf Stadt

Poster RasIn Kooperation mit Memfarado findet im Sommersemester 2015 an der Universität Wien eine selbstorganisierte Ringvorlesung zum Thema “Urbane Transformationsprozesse und das Recht auf Stadt” statt.
Mehr zum Thema auf der eigenen Unterseite.

EFD-Projekt zu Ende: Ecotopia Biketour 2014 am Ziel

Graphik, die die Phasen der Tour beschreibt: Route ist online, die Tour selbst und Nachbereitung. Darunter ein Foto von 5 jungen Menschen an einem Tisch. Ein Fahrradpiktogramm. Das Logo von "Jugend in Aktion" des EU-Programms für den Europäischen Freiwilligendienst. Zuletzt der Link zur Website von Ecotopia Biketour.Nach neun Monaten ist für unsere Freiwilligen ihr Dienst zu Ende gegangen. Nachdem sie die Fahrradtour in Thessaloniki vorbereitet und über zwei Monate lang durch fünf Länder begleitet hatten, nutzten sie die letzten zwei Monate, um die Nachbereitung zu erledigen und ein Weiterbestehen des Ecotopia-Biketour-Projekts im Jahr 2015 zu gewährleisten.
Während ihres Dienstes haben die zwei ein ökologisches, sportliches, mobiles und interkulturelles Begegnungsprojekt auf die Beine gestellt, an dem ca. 75 (zumeist junge) Personen teilgenommen haben. Auf einer Strecke von 2000 km wurden verschiedene Orte besucht, die von Umweltproblemen über Landenteignungen bis hin zu ökologischen Alternativen oder erneuerbarer Energie viel zu Lernen boten.
Wir danken den beiden für ihre großartige Arbeit und wünschen ihnen alles Gute für die Zukunft!

MitarbeiterIn in der Vereinsadministration gesucht

Für das Geschäftsjahr 2015 sucht der Verein Memfarado eine Person, die auf geringfügiger Basis bei der Administration des Vereins helfen kann. Hauptsächlich geht es hierbei um Büroarbeit im klassischen Sinne: Dokumente ordnen und den Überblick behalten, Kommunikation in alle Richtungen und mit vielen Medien.
Erfahrung im Non-Profit-Bereich bzw. Vereinsstrukturen sollten vorhanden sein und entsprechende Kenntnisse für Office-Computerprogramme, WordPress etc.
Bei Interesse einfach ein aussagekräftiges Mail an office (ätt)) memfarado (punkt)) org schreiben.

Kreuzberg Kartierung

Das Projekt „Stadtansichten“, das von Einzelpersonen der Kollektive Orangotango und Memfarado initiiert und umgesetzt wurde, vereinte die Gestaltung eines stadtpolitischen Wandbilds sowie eine kollektive kritische Kartierung der Aufwertungs- und Verdrängungsprozesse sowie des Widerstands dagegen in Berlin-Kreuzberg. Nach einer mehrmonatigen Planungs- und Vorbereitungsphase bildeten drei Workshops mit Mitgliedern der Jugendgruppe von Kotti&Co und anderen stadtpolitisch Interessierten die Grundlage für dieses Vorhaben.

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Wandbild “Berlin NOT for Sale” in Berlin-Kreuzberg

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Aufwertung, Verdrängung und Widerstand – Das Fassadenbild “Berlin not for Sale” zeigt aktuelle stadtpolitische Auseinandersetzungen in Kreuzberg.

An einer Hausfassade nahe des Görlitzer Bahnhofs in Kreuzberg entstand im Sommer 2014 ein stadtpolitischen Wandbild, das die aktuellen Auseinandersetzungen um Aufwertung, Verdrängung und Widerstand in diesem Berliner Stadtteil darstellt.

Gestaltet wurde das Fassadenbild von den Kollektiven Pappsatt, orangotango und Memfarado. Das Motiv wurde in einem gemeinsamen Prozess mit den BewohnerInnen des selbstverwalteten Hausprojekts Manti 39 entwickelt. Die Wand stellte eine alternative Kreuzberger Genossenschaft zur Verfügung.

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Einweihung Wandbild und Veröffentlichung Kiezkarte

Einladung 12Sept14 Manteuffel39

Am nächsten Freitag den 12. September möchten wir gerne mit Euch den Abschluss unseres Kartierungs- und Wandbild-Projekts zur Stadtentwicklung Kreuzbergs feiern, mit dem wir vor mehr als einem Jahr begonnen haben.
Wir werden das Wandbild “Berlin not for sale” vorstellen und einige Worte zum kollektiven Entstehungsprozess (u.a. mit der Mieter_innen-Initiative Kotti & Co., der Hausgemeinschaft Manteuffelstr. 39 und dem Medienkollektiv Pappsatt) sagen. Außerdem werden wir die druckfrische Kiezkarte “Aufwertung, Verdrängung und Widerstand in Kreuzberg” veröffentlichen und verteilen.

Für ein paar Getränke zum Anstoßen wird gesorgt sein.
Wir freuen uns auf Euch und alle, die Ihr mitbringt!

Yurt building workshop

Leider ist der Eintrag nur auf English verfügbar.

Die letzten Setzlinge der Saison! (Spenden-Aktion)

setzlinge2014_2Nur noch ein paar Tage Frühling – Zeit zum Selbermachen! Hol dir gegen eine Spende Setzlinge und zieh sie groß! Salate, Basilikum, Mangold oder Käferbohnen!
Das Saatgut wurde vom Hofkollektiv Wieserhoisl (Steiermark) vermehrt: Ausschließlich alte, wertvolle und außergewöhnliche Bio-Sorten!

Anfragen an setzlinge2014((ätt))memfarado((punkt))org